Kinder stark machen!



Suchtprävention - frühzeitig und umfassend
Suchtprobleme nehmen ihren Anfang häufig im Kindes-
und Jugendalter und werden erst im Erwachsenenalter sichtbar.
Um dem entgegenzuwirken, muss Prävention frühzeitig und umfassend ansetzen.

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Mit der Kampagne zur Suchtvorbeugung „Kinder stark machen“ wendet sich die BZgA an alle Erwachsenen,
die Verantwortung für Kinder und Jugendliche tragen. Ziel der Kampagne ist es, das Selbstvertrauen und
Selbstwertgefühl von Heranwachsenden zu stärken und ihre Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit zu fördern.
Aus einer starken, selbstsicheren Position heraus sollen Kinder und Jugendliche „Nein“ zu Suchtmitteln aller
Art sagen können.
Nicht nur Eltern und Lehrer/innen, auch Trainer/innen und Betreuer/innen in Sportvereinen sind
wichtige Vertrauenspersonen, die Kinder in ihrer Entwicklung stärken und unterstützen können.

Das „Kinder stark machen“-Erlebnisland
Seit 1995 beteiligt sich die Bundeszentrale unter dem Motto „Zuschauen, Mitmachen und dabei jede Menge erfahren“
an großen Sport- und Familienfesten in Deutschland. Die Botschaften der Kampagne werden dabei ohne
erhobenen Zeigefinger vermittelt, dafür mit Spiel und Spaß für die Kinder und mit überzeugenden
Argumenten für die Erwachsenen. Mittelpunkt ist das „Kinder stark machen“-Erlebnisland,
das neben einem Infozelt und der Spielbühne verschiedene Spielstationen umfasst.
Diese sind den Begriffen Vertrauen, Vorbilder, Mut, Gefühle,
Anerkennung und Miteinander zugeordnet - jenen Eigenschaften und Verhaltensweisen, die Kinder und
Jugendliche bei der Entwicklung zu starken Persönlichkeiten brauchen. Die Spielstationen laden sowohl
Kinder als auch Eltern und Betreuer dazu ein, ihren Mut, ihre Geschicklichkeit und ihren Teamgeist auszuprobieren.

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Vereine machen Kinder stark

Kinder und Jugendliche vor Sucht schützen – das gelingt am besten dort, wo sie mit anerkannten Vorbildern und Menschen,
denen sie vertrauen, gemeinsame Aktivitäten erleben: im Sport- und Freizeitbereich.
Der Sportverein als geeignetes Umfeld für Präventionsarbeit
Der Sportverein ist nach wie vor die Nummer eins bei der organisierten Freizeitgestaltung von
Kindern und Jugendlichen. Rund 7,6 Mio. Mädchen und Jungen bis 18 Jahre treiben in den verschiedensten Vereinen
regelmäßig Sport.


Im Sportverein können Kinder und Jugendliche vielfältige Erfahrungen machen, die für ihre Entwicklung
bedeutsam sind: hier erleben sie Erfolg und Misserfolg, erfahren die eigenen körperlichen und seelischen Grenzen.
Beim Sport lernen Kinder und Jugendliche, anderen zu vertrauen und mit ihnen Konflikte zu lösen.
Sie entwickeln Teamgeist, erfahren Lob und Anerkennung. All das fördert das Selbstvertrauen und kann
suchtvorbeugend wirken.
Rückhalt geben, Persönlichkeit entwickeln.
Im Verein geht es für Heranwachsende nicht nur ums Tore werfen, Dribbeln, Sprinten oder Turnen.
Hier können sie Beziehungen und Freundschaften außerhalb von Elternhaus und Schule aufbauen und festigen.
Verein und Mannschaft können Kindern und Jugendlichen Unterstützung und Rückhalt bieten – das macht stark,
auch für andere Lebensbereiche. Natürlich kann der Sportverein allein keine Suchtprobleme verhindern.
Aber er kann die Persönlichkeitsentwicklung von jungen Menschen unterstützen, sie zu einem selbstbestimmten
und unabhängigen, verantwortungsbewussten und genussvollen Leben ohne Sucht und Drogen befähigen.


Weitere Informationen unter www.kinderstarkmachen.de